{"id":120,"date":"2015-11-09T22:21:50","date_gmt":"2015-11-09T21:21:50","guid":{"rendered":"https:\/\/quantenfrosch.at\/blog\/?p=120"},"modified":"2018-08-20T22:23:41","modified_gmt":"2018-08-20T20:23:41","slug":"adwords-gebotsstrategien-optimieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/quantenfrosch.at\/blog\/adwords-gebotsstrategien-optimieren\/","title":{"rendered":"Google Ads (Adwords) Gebotsstrategien f\u00fcr kleine Budgets"},"content":{"rendered":"<p>Geld ist ein knappes Gut &#8211; diese Lebensweisheit gilt ohne jede Einschr\u00e4nkung f\u00fcr das Online-Marketing. Es ist deshalb notwendig, das Google-Werbenetzwerk <a href=\"https:\/\/quantenfrosch.at\/adwords-marketing\/\">Adwords<\/a> entsprechend zu optimieren, um mit einem <strong>begrenzten Budget<\/strong> die <strong>maximalen Ertr\u00e4ge<\/strong> zu erzielen. Hierf\u00fcr bieten sich drei Gebotsstrategien an &#8211; manchmal werden diese auch als Budgetstrategien bezeichnet. Google selbst spricht allerdings von <strong>Gebotsstrategien<\/strong>, deshalb soll dieser Ausdruck weiterhin Anwendung finden. Entscheidend f\u00fcr Sie ist, welche Ziele Sie konkret \u00fcber das Adwords-Maketing verfolgen. <\/p>\n<h2>Budget und Gebote bei Google Adwords<\/h2>\n<p>Sie legen bei Adwords Kampagnen an. Das von Ihnen definierte Budget bestimmt, wie viel Geld sie maximal f\u00fcr eine Kampagne ausgeben m\u00f6chten. Sie legen hierf\u00fcr den durchschnittlichen Betrag fest, den sie pro Tag f\u00fcr Online-Anzeigen ausgeben wollen. Da Sie vermutlich mit monatlichen Ausgaben kalkulieren, macht es Sinn, sich nicht extra f\u00fcr Adwords umzustellen. Multiplizieren Sie einfach den t\u00e4glichen Betrag mit <strong>30,4 f\u00fcr die monatliche Summe<\/strong>. R\u00fcckw\u00e4rts k\u00f6nnen Sie ebenfalls arbeiten: Kennen Sie Ihren monatlichen Betrag, dividieren Sie diesen durch 30,4 &#8211; so erhalten Sie den Wert, den Sie bei Adwords einstellen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Dies funktioniert \u00fcber Ihr Benutzerkonto. Hier w\u00e4hlen Sie &#8222;Kampagnen&#8220;, dann &#8222;Alle Kampagnen&#8220; und klicken anschlie\u00dfend auf &#8222;+Kampagnen&#8220;. Jetzt \u00f6ffnet sich ein Drop-Down-Men\u00fc &#8211; w\u00e4hlen Sie in diesem den konkreten Kampagnentyp, um den es geht. Anschlie\u00dfend k\u00f6nnen Sie unter den Eigenschaften das Budget bestimmten. Wenn Sie dies tun, werden Sie sehen, dass Sie bei den Kampagneneinstellungen auch einen Unterpunkt finden, der mit &#8222;Gebotsstrategie&#8220; \u00fcberschrieben ist. Hier k\u00f6nnen Sie manuell ein Standardgebot eingeben.<\/p>\n<h3>Das Standardgebot und die Google-Auktionen<\/h3>\n<p>Das Standardgebot ist der Maximalbetrag, den Sie f\u00fcr einen Klick investieren m\u00f6chten und Ihre Anzeige an prominenter Stelle sichtbar wird. Google versteigert seine Werbepl\u00e4tze und die Auktion findet rund um die Uhr statt. Als Beispiel: Wenn Sie Smartphones verkaufen und Ihre Anzeige bei dem Keyword &#8222;Android&#8220; einblenden lassen m\u00f6chten, dann k\u00f6nnen Sie sicher sein, dass Sie genau an dieser Stelle Konkurrenz haben. Sie m\u00fcssen an dieser Stelle Adwords zum ersten Mal wirklich optimieren &#8211; schlie\u00dflich m\u00fcssen Sie Keywords w\u00e4hlen, die h\u00e4ufig gesucht werden, einschl\u00e4gig f\u00fcr z.B. Ihren Shop sind, und die Sie auch bezahlen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die gute Nachricht lautet: Zumeist werden die H\u00f6chstbetr\u00e4ge nicht ausgesch\u00f6pft. Google berechnet <strong>nur den Mindesttarif<\/strong>, der n\u00f6tig w\u00e4re, um eine Auktion zu gewinnen, nicht aber den Maximalbetrag.<\/p>\n<p>Nachlaufend kann dies allerdings zu einem Problem werden, denn Sie haben Ihren Werbeplatz nur f\u00fcr 24 Stunden sicher. Anschlie\u00dfend k\u00f6nnte Ihr Budget doch wieder st\u00e4rker beansprucht werden. Als Beispiel: Sie geben einen Euro als H\u00f6chstgebot ein. Tats\u00e4chlich ben\u00f6tigen Sie aber nur 51 Cent, um die Auktion zu gewinnen. Zwei Tage sp\u00e4ter erreicht Google aber ein anderes Maximalgebot in H\u00f6he von 90 Cent. Sie behalten zwar Ihren Werbeplatz, aber Ihre tats\u00e4chlichen Kosten sind gerade von 51 Cent auf 91 Cent geklettert.<\/p>\n<h3>Gebote regelm\u00e4\u00dfig optimieren<\/h3>\n<p>Sie m\u00fcssen deshalb Ihre <strong>Gebote regelm\u00e4\u00dfig kontrollieren<\/strong> und gegebenenfalls optimieren. Grunds\u00e4tzlich gilt dabei: Je mehr Sie bieten, desto h\u00f6her ist der Ertrag aus Ihren Anzeigen. Allerdings klettern auch die Kosten. Im Gegenzug erreichen Ihre Werbemittel vielleicht nicht die von Ihnen gew\u00fcnschten Ziele, wenn Sie zu stark auf die Kosten achten.<\/p>\n<p>Google hilft Ihnen durch das <strong>System der <a href=\"https:\/\/support.google.com\/adwords\/answer\/2732132?hl=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gebotsanpassungen<\/a><\/strong> dabei, Adwords zu optimieren und nicht jeden Tag Ihre Gebote kontrollieren zu m\u00fcssen. Je nach Art der Endger\u00e4te (also auch mobil), der Tageszeit sowie der Standorte k\u00f6nnen Sie Adwords erlauben, mehr Geld von Ihrem Budget auszugeben. Der maximal erlaubte Prozentsatz liegt dabei bei 300 Prozent.<\/p>\n<p>Als Beispiel: Sie wissen, dass Sie ein junges Zielpublikum haben, das vornehmlich mit mobilen Endger\u00e4ten surft. F\u00fcgen Sie eine entsprechende Gebotsanpassung hinzu. W\u00e4hlen Sie hierf\u00fcr in Adwords &#8222;Kampagnen&#8220;, dann die, um die es geht und jetzt &#8222;Einstellungen&#8220; aus. Im Untermen\u00fc entscheiden Sie sich f\u00fcr &#8222;Ger\u00e4te&#8220;. Klicken Sie anschlie\u00dfend auf &#8222;Gebotsanpassung f\u00fcr Mobilger\u00e4te&#8220;, im nun folgenden Drop-Down-Men\u00fc k\u00f6nnen Sie &#8222;erh\u00f6hen&#8220; sowie &#8222;verringern&#8220; ausw\u00e4hlen. Haben Sie Ihre Einstellung getroffen, w\u00e4hlen Sie &#8222;speichern&#8220;, um den Vorgang zu sichern. M\u00f6glicherweise haben Sie so Adwords gerade erlaubt, maximal 20 Prozent mehr als Gebot f\u00fcr Anzeigen auf Mobilger\u00e4ten auszugeben.<\/p>\n<p>Als Tipp: Wenn Sie wissen, dass Ihre Anzeigen auf bestimmten Ger\u00e4ten, in spezifischen Regionen oder zu gesonderten Zeiten gar nicht laufen, k\u00f6nnen Sie diesen Weg auch nutzen, um Adwords entsprechend zu optimieren. W\u00e4hlen Sie eine negative Gebotsanpassung von 100 Prozent f\u00fcr einen speziellen Typ und schlie\u00dfen Sie diesen so komplett von der Anzeigenschaltung aus.<\/p>\n<h3>Google sch\u00fctzt Ihr monatliches Budget<\/h3>\n<p>Sie k\u00f6nnten m\u00f6glicherweise Angst versp\u00fcren, dass Ihre Gebotsanpassungen Ihr Budget sprengen. Google tr\u00e4gt allerdings alleine daf\u00fcr Sorge, dass Ihnen monatlich niemals mehr als das Produkt aus dem von Ihnen eingegebenen Betrag und 30,4 abgebucht wird. Notfalls erhalten Sie eine Gutschrift. Gebotsanpassungen k\u00f6nnen allerdings dazu f\u00fchren, dass Ihr Budget schneller als gedacht aufgebraucht ist.<\/p>\n<h3>Adwords \u00fcber die drei Gebotsstrategien optimieren<\/h3>\n<p>Um Ihr Budget zielgenau auszugeben, haben Sie die Option, zwischen <strong>drei Gebotsstrategien<\/strong> zu w\u00e4hlen. Entscheidend ist f\u00fcr diese, was Sie mit Ihrer Werbung erreichen m\u00f6chten. Zur Auswahl stehen:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Zahl der Besuche<\/li>\n<li>Die Zahl der Impressionen<\/li>\n<li>Die Zahl der Conversions (bzw. in der Google-Sprache &#8222;Acquisitions&#8220;)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sie finden die drei Optionen \u00fcber den Pfad &#8222;Kampagnen&#8220; &#8211; konkrete Kampagne &#8211; &#8222;Einstellungen&#8220; &#8211; &#8222;Gebotsstrategie&#8220; und abschlie\u00dfend &#8222;bearbeiten&#8220;. Sie haben hier die Wahl zwischen einer manuellen Eingabe eines Betrags oder der automatischen Gebotseinstellung, bei dem man nur ein Tagesbudget festlegt. Google empfiehlt Einsteigern die zweite Variante. Das System w\u00fcrde die Kampagne dann von alleine so optimieren, dass Sie den maximalen Return-of-Investment (ROI) erhielten &#8211; vereinfacht gesagt: \u00dcber die Automatik-Einstellung soll Google das Beste aus Ihrem Geld herausholen.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist dies nicht falsch, allerdings scheidet das Feintuning aus. \u00dcber die Automatikeinstellung k\u00f6nnen Sie beispielsweise keine automatische Gebotsanpassung vornehmen. Je mehr Sie \u00fcber Ihre Zielgruppe wissen, was Sie in Ihren Kampagnen ber\u00fccksichtigen m\u00f6chten, desto schlechter ist der Automatikmodus. In diesen Fallen lohnt sich f\u00fcr Sie die manuelle Einstellung.<\/p>\n<h3>So wird bei den Gebotsstrategien abgerechnet<\/h3>\n<p>Die Zahl der Besucher wird bei Adwords \u00fcber den &#8222;Cost-per-Click&#8220; CPC) abgerechnet. Google zieht hierf\u00fcr jeden erfolgten Click heran. Gleiches gilt f\u00fcr die Conversions (CPA), \u00fcber die gleich noch zu sprechen sein wird.<\/p>\n<p>Etwas anderes ist es, wenn Sie das Ziel haben, dass Ihre Anzeigen nur m\u00f6glichst h\u00e4ufig eingeblendet werden &#8211; man spricht hierbei von &#8222;Impressionen&#8220;. Sie k\u00f6nnen auf diese Weise beispielsweise das Markenbewusstsein f\u00fcr Ihren Shop optimieren. Sie bezahlen f\u00fcr je 1000 Impressionen (CPM &#8211; Cost per 1000 Impressions).<\/p>\n<h4 style=\"text-align: left; margin-bottom: 30px;\">Adwords f\u00fcr die Conversions optimieren<\/h4>\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist es nat\u00fcrlich Ihr Ziel, Conversions zu erreichen, schlie\u00dflich m\u00f6chten Sie Ums\u00e4tze machen. Google stellt hierf\u00fcr ein <a href=\"https:\/\/support.google.com\/adwords\/answer\/2471188?hl=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Conversion-Optimierungstool<\/a> zur Verf\u00fcgung. Sie k\u00f6nnen dieses bei einer manuellen Einstellung \u00fcber Kampagnen &#8211; konkrete Kampagne &#8211; Einstellungen &#8211; Gebotsstragie &#8211; bearbeiten &#8211; Schwerpunkt auf Conversions aktivieren. Unter &#8222;erweiterte Optionen&#8220; haben Sie nun die M\u00f6glichkeit, einen &#8222;Max. CPA&#8220; (H\u00f6chstbetrag, den Sie f\u00fcr eine Conversion zahlen w\u00fcrden&#8220; oder einen Ziel-CPA (basierend auf Ihren bisherigen Leistungen wird ein Betrag vorgeschlagen, den Sie f\u00fcr eine Conversion bezahlen sollten) anzugeben. Einsteiger sollten durchaus erst einmal auf die Empfehlungen von Google h\u00f6ren. Man kann die Betr\u00e4ge sp\u00e4ter noch immer optimieren. Damit Google allerdings werthaltige Vorschl\u00e4ge machen kann, muss die Kampagne mindestens zwei Wochen laufen. Sonst fehlt belastbares Datenmaterial, um die bisherigen Leistungen zu analysieren.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist der Ziel-CPA gef\u00e4hrlich, schlie\u00dflich k\u00f6nnen die konkreten Kosten deutlich h\u00f6her sein, wenn Ihre Kampagne viel besser als erwartet l\u00e4uft. Es macht Sinn, hier regelm\u00e4\u00dfig zu optimieren, um die Kosten zu kontrollieren. Wer ganz frisch am Netz ist, sollte sich f\u00fcr eine der beiden anderen Gebotsstrategien entscheiden, um sicherzugehen, dass man \u00fcberhaupt erst einmal bekannt wird.<\/p>\n<h6 style=\"margin-top: 40px;\">Fazit: Nehmen Sie Google nach und nach die Verantwortung aus der Hand<\/h6>\n<p>Adwords ist eigentlich ein sehr einfaches System. Wie beschrieben, k\u00f6nnen Sie es so optimieren, dass es weitgehend automatisch l\u00e4uft. Sie m\u00fcssen nur ein Budget eingeben. F\u00fcr Einsteiger ist dies sehr sinnvoll. Je mehr Erfahrungen Sie haben und je gr\u00f6\u00dfer Ihr Wissen um Ihre Zielgruppe ist, desto sinnvoller wird es, Google die Verantwortung aus der Hand zu nehmen. Nach und nach sollten Sie zu einem System kommen, bei dem Sie selbst bestimmen. Nur so k\u00f6nnen Sie auch im Detail optimieren. Lassen Sie sich dabei allerdings nicht dar\u00fcber t\u00e4uschen, dass dies Zeit kostet. Regelm\u00e4\u00dfige Kontrollen Ihrer Einstellungen gemessen an der Wirklichkeit sind Pflicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geld ist ein knappes Gut &#8211; diese Lebensweisheit gilt ohne jede Einschr\u00e4nkung f\u00fcr das Online-Marketing. 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