{"id":162,"date":"2016-05-06T15:59:44","date_gmt":"2016-05-06T13:59:44","guid":{"rendered":"https:\/\/quantenfrosch.at\/blog\/?p=162"},"modified":"2018-08-22T16:03:35","modified_gmt":"2018-08-22T14:03:35","slug":"ssl-zertifikate-fuer-webseiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/quantenfrosch.at\/blog\/ssl-zertifikate-fuer-webseiten\/","title":{"rendered":"SSL-Zertifikate: Sichere Verschl\u00fcsselung f\u00fcr Webseiten"},"content":{"rendered":"<p>Viele Internetnutzer f\u00fcrchtet sich vor Datenmissbrauch im Internet. Durch ein <strong>SSL-Zertifikat (Secure Socket Layer)<\/strong> wird die Online-Kommunikation abgesichert. Sobald der Nutzer eine Verbindung herstellt, tr\u00e4gt die Verschl\u00fcsselung zur Sicherheit bei. Sensible Daten k\u00f6nnen nicht von Dritten ausgelesen werden, was die Bank- und Kreditkarte vor Betr\u00fcgern sch\u00fctzt. Ob Kunde oder Betreiber, beide Parteien profitieren von einem SSL Zertifikat. <\/p>\n<h2>Definition: SSL Verschl\u00fcsselung<\/h2>\n<p>Wer ein wichtiges Paket verschickt, umwickelt es sorgf\u00e4ltig. Der Inhalt soll wohlbehalten ankommen und nicht geklaut werden oder zu Bruch gehen. \u00c4hnlich k\u00f6nnen Sie sich ein SSL-Zertifikat vorstellen: Vor dem Versand wird der Inhalt &#8222;versiegelt&#8220;, damit er vor fremden Augen gesch\u00fctzt ist &#8211; wie es sich auch beim Brief oder Paket verh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Tipp: Ein SSL-Zertifikat erkennen Sie am angeh\u00e4ngten &#8222;s&#8220; beim bekannten &#8222;http&#8220;. Zudem befindet sich links oder rechts neben der Webadresse ein gr\u00fcnes Schlosssymbol. Alternativ stellen manche Browser die Adresszeile in diesem Farbton dar.<\/p>\n<p>Der passwortgesch\u00fctzte Bereich erfordert eine Verschl\u00fcsselung, um einen sicheren Login zu gew\u00e4hrleisten. Sonst k\u00f6nnten sich Hacker frei an den Daten bedienen und enorme Sch\u00e4den anrichten. Die Liste reicht vom Identit\u00e4tsklau bis hin zur Pl\u00fcnderung eines Kontos. Simples <a href=\"https:\/\/quantenfrosch.at\/woocommerce-online-shop-konfigurieren\/\">Online-Shopping<\/a> w\u00fcrde ein hohes Risiko darstellen, doch zum Gl\u00fcck wird SSL von nahezu allen H\u00e4ndlern genutzt.<\/p>\n<h3>Das Zertifikat als Schl\u00fcssel<\/h3>\n<p>Bei der Verschl\u00fcsselung handelt es sich um einen mathematischen Vorgang. Pers\u00f6nliche Informationen werden von einem Drittanbieter kodiert und dekodiert, was das Vertrauen f\u00fcr die Webseite erh\u00f6ht. Denn die Zertifizierung und damit die Kontrolle erfolgt durch einen externen Anbieter und nicht durch den Betreiber selber.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum Postbeispiel: Nun k\u00f6nnen Sie ein Paket einmal mit Papier umwickeln oder es mit Pappe und Klebeband umh\u00fcllen. Genauso stehen Ihnen verschiedene SSL-Protokolle zur Verf\u00fcgung: Ein Schl\u00fcssel mit 2048 Bit ist deutlich l\u00e4nger als einer mit &#8222;nur&#8220; 128 Bit oder 256 Bit. Das macht ihn sicherer, wie Sie es sich an einem Passwort vorstellen k\u00f6nnen. Je umfangreicher ein Code, desto schwerer seine Entschl\u00fcsselung: Ein 256-Bit-Zertifikat ist im Vergleich zum 40-Bit-Schl\u00fcssel etwa 2 Billionen Mal komplizierter zu knacken.<\/p>\n<h3>Mehrwert von SSL-Protokollen<\/h3>\n<h5>Datenschutz<\/h5>\n<p>Unbefugte haben bei verschl\u00fcsseltem Datenverkehr keine M\u00f6glichkeit, eine Kommunikation zu verfolgen. Nicht nur beim Online-Banking ist das wichtig, sondern auch beim t\u00e4glichen Mail- oder Chatverkehr. Zun\u00e4chst mag es sich wenig tragisch anh\u00f6ren, wenn Hacker an den Namen einer Person gelangen und ihren Geburtsort kennen. Doch damit l\u00e4sst sich etwa ein Handyvertrag f\u00e4lschen, indem diverse Tricks angewandt werden.<\/p>\n<h5>Sicherheit<\/h5>\n<p>Ein SSL-Zertifikat verschl\u00fcsselt die Daten und tr\u00e4gt damit zur Sicherheit bei. So haben Dritte keine Chance, an Informationen zu gelangen, die sie nichts angehen.<\/p>\n<h5>Vertrauen<\/h5>\n<p>Sicherheit schafft Vertrauen: Auch f\u00fcr den Laien ist eine SSL-Verschl\u00fcsselung sofort erkennbar. Er kann das Protokoll direkt am ber\u00fchmten &#8222;s&#8220;, an der gr\u00fcnen Adressleiste oder am Schlosssymbol wahrnehmen. Ein weiteres Symbol ist das TrustLogo, welches Sie extra hinzuf\u00fcgen m\u00fcssen. Es informiert den Nutzer \u00fcber die Identit\u00e4t des Betreibers und zeigt den Sicherheitsstatus an.<\/p>\n<h5>Rankingfaktor<\/h5>\n<p>Im Jahr 2014 ver\u00f6ffentlichte Google einen Beitrag, in dem verschl\u00fcsselter Datenverkehr als neuer Rankingfaktor pr\u00e4sentiert wird. Das ist ein logischer Schritt, denn die Suchmaschine setzt bereits seit 2011 auf diese Technologie. Im Vordergrund steht die Sicherheit beim Surfen und da ist SSL ein solider Standard.<\/p>\n<h5>Unabh\u00e4ngigkeit<\/h5>\n<p>Ob Chrome, Firefox oder Internet Explorer, der Browser spielt bei Zertifikaten keine Rolle. Eine zus\u00e4tzliche Software ist nicht erforderlich, was einen problemlosen Aufbau mit dem Protokoll erm\u00f6glicht.<\/p>\n<h3>Bestellung von Zertifikaten<\/h3>\n<p>Ein SSL-Zertifikat ist direkt bei der <strong>Zertifizierungsstelle <\/strong>oder beim <strong>Webhosting Anbieter<\/strong> erh\u00e4ltlich. Die erste Variante ist etwas komplizierter und mit ein wenig Aufwand verbunden. Schneller geht die Bestellung \u00fcber den Anbieter vonstatten.<\/p>\n<p>Tipp: Die Zertifizierungsstelle <a href=\"https:\/\/letsencrypt.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Let&#8217;s Encrypt<\/a> gibt ein kostenloses Zertifikat heraus. Sie wird von Cisco, Google und der Mozilla Foundation getragen, was f\u00fcr eine hohe Qualit\u00e4t spricht. Aktuell befindet sich das Protokoll in der Beta-Phase und k\u00f6nnte kleine M\u00e4ngel haben.<\/p>\n<p>Generell ist bei kostenlosen Zertifikaten Vorsicht geboten, denn es kann leicht ein unseri\u00f6ser Eindruck entstehen. Oftmals sind &#8222;self-signed certificates&#8220; mangelhaft programmiert und tragen wenig zur Sicherheit bei. Eine professionelle Webseite braucht unbedingt eine Verschl\u00fcsselung von einer angesehenen Zertifizierungsstelle.<\/p>\n<p>Das <strong>Zertifikat hat eine G\u00fcltigkeit<\/strong> von einem bis hin zu zehn Jahren. In der Regel legen Sie die gew\u00fcnschte Dauer bei der Bestellung fest. Sobald die Zeitspanne abgelaufen ist, wird dem Besucher ein Sicherheitshinweis angezeigt: Das Zertifikat ist nicht mehr g\u00fcltig und schreckt potenzielle Kunden ab. Um negative Reaktionen zu vermeiden, sollten Sie es automatisch verl\u00e4ngern lassen.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><br \/>\nDer typische Online-Nutzer fragt sich, ob er einer Webseite vertrauen kann. Schlie\u00dflich geht es um seine pers\u00f6nliche Daten und hier d\u00fcrfen Sie keine Kompromisse eingehen.<br \/>\nModerne H\u00e4ndler setzen auf SSL-Zertifikate, was auch die Kunden wissen: Wer darauf verzichtet, st\u00e4rkt die Konkurrenz und l\u00e4sst sich Auftr\u00e4ge entgehen. Dar\u00fcber hinaus hat sich das SSL-Zertifikat als Ranking-Kriterium bei Google etabliert. F\u00fcr seri\u00f6se Webseite-Betreiber f\u00fchrt kein Weg an der SSL-Verschl\u00fcsselung vorbei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele Internetnutzer f\u00fcrchtet sich vor Datenmissbrauch im Internet. Durch ein SSL-Zertifikat (Secure Socket Layer) wird die Online-Kommunikation abgesichert. 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