Falsche Wahl beim Page Builder? Das kostet richtig Geld. Langsame Ladezeiten zerstören Ihr SEO-Ranking. Komplexe Migrationen verschlingen Entwicklerstunden. Aufgeblähter Code macht die Wartung zum Albtraum. Moderne Block-Themes mit Gutenberg bieten native Performance. Etablierte Drag-and-Drop-Builder wie Elementor liefern Design-Flexibilität, die der WordPress Block Editor noch nicht bietet. Die Landschaft hat sich 2024/2025 grundlegend verändert. Gutenberg gewinnt durch Block-Themes und Pattern-Bibliotheken an Flexibilität. Bricks etabliert sich als Performance-Sieger für technisch fitte Nutzer. Elementor optimiert hartnäckig gegen seinen Ruf als Ressourcenfresser.
Dieser Vergleich beleuchtet WordPress Page Builder 2026 mit harten Performance-Daten. Er dokumentiert Migrationsaufwand zwischen den Systemen und nennt konkrete Einschränkungen pro Builder. Sie finden heraus, welche Lösung für Ihre Anforderungen passt – gestützt auf Benchmarks, Agenturerfahrungen und Wartbarkeitsmetriken. Kein Marketing-Gerede.
Performance-Benchmarks 2024/2025: Wer liefert die schnellsten Ladezeiten?
Die Debatte um Performance zwischen Block Editor und Page Buildern basiert selten auf Fakten. Aktuelle Benchmarks von Websei.de (2024) überzeugen in identischen Hosting-Umgebungen:
| Page Builder | Ø Ladezeit (s) | PageSpeed Mobile | PageSpeed Desktop | Ø Seitengröße (MB) |
|---|---|---|---|---|
| Block Editor | 6.647 | 64 | 99 | 2.478 |
| Elementor | ~5.8* | 78 | 75 | 2.9+ |
| WPBakery | ~7.2 | 93 | 94 | 2.1 |
*Elementor-Ladezeiten laut Quelle „wesentlich besser als Block Editor“ trotz höherer Dateigröße
Gutenberg: Native Integration mit Performance-Paradoxon
Der WordPress Block Editor verspricht die höchste Geschwindigkeit: Keine zusätzlichen Plugin-Schichten. Direkter Core-Zugriff. Minimaler JavaScript-Mehraufwand. Doch die Praxis zeigt ein Paradox. PageSpeed-Scores von 64 (Mobile) bei den langsamsten Ladezeiten (6.647s im Durchschnitt). Schuld sind unoptimierte Themes und fehlende Kontrolle über Asset-Loading.
Bei technisch versierten Einrichtungen mit Custom-Themes und manueller Asset-Optimierung dreht sich das Bild. Block Editor plus GenerateBlocks liefert nach Webchaniker.de (2025) die leichtesten Umsetzungen – vorausgesetzt, Sie optimieren CSS und JS selbst. Die native Integration spart 200-400 KB gegenüber Builder-Plugins. Nutzen Sie Block-Patterns effizient, statt Blöcke unnötig zu verschachteln.
Elementor: Optimierte Architektur trotz höherem Mehraufwand
Elementor wehrt sich seit Jahren gegen den Vorwurf der Aufblähung. Benchmarks 2024 belegen: Trotz größerer Seitengröße (2.9+ MB) und mehr HTTP-Requests schlägt Elementor Gutenberg in realen Ladezeiten. Dahinter stecken aggressives Lazy Loading, optimiertes Critical CSS und modulares Asset-Loading. Gutenberg holt erst mit WordPress 6.4+ teilweise auf.
„Elementor ist so gut entwickelt, dass die real gemessenen Ladezeiten wesentlich besser sind als Block-Editor.“
– Websei.de Performance-Analyse 2024
PageSpeed-Scores (78/75) erreichen nicht das Maximum. Mit Caching wie WP Rocket oder Cloudflare gleichen Production-Sites das aus. Kritisch bei großen Multi-Page-Layouts: Jede Section lädt eigenes CSS. Bei 50+ Seiten entsteht ein Theme-Ordner von 15+ MB.

Bricks Builder: Der Performance-Sieger für 2026
Bricks setzt sich als Anti-Elementor: Kein Inline-CSS. Keine Wrapper-Divs. Direktes HTML-Rendering. Öffentliche Benchmarks fehlen noch (zu neu, kleine Basis). Agenturberichte von Webchaniker.de (2025) bestätigen: Bricks erzielt die niedrigsten Time-to-First-Byte-Werte bei gleichem Hosting.
Die Architektur macht den Unterschied. Bricks erzeugt sauberen Code ohne Builder-Wrapper. Es lädt nur nötige Styles pro Element. Kein JavaScript-abhängiges Rendering. Bei Sites mit 100+ Seiten schrumpfen Datenbanken um 30-40 % gegenüber Elementor. Das spart langfristig Wartungszeit bei skalierbaren Projekten.
Elementor vs Gutenberg: Flexibilität und Design-Kontrolle im WordPress Page Builder Vergleich
Performance allein reicht nicht. Bei kommerziellen Sites zählt oft die Design-Umsetzungsgeschwindigkeit – und damit der ROI.
WordPress Block Editor: Stärken und strukturelle Limits
Gutenberg 2024/2025 hat wenig mit dem Editor von 2018 gemein. Block-Themes wie Twenty Twenty-Four, Pattern-Bibliotheken und Site Editor schließen Lücken. Fundamentale Konzeptunterschiede bleiben jedoch bestehen:
Stärken:
- Theme-unabhängig mit Full Site Editing: Block-Themes erlauben komplette Site-Gestaltung ohne Page Builder. Theme-Wechsel erhält die Content-Struktur – im Gegensatz zur Builder-Abhängigkeit.
- Barrierefrei by Design: Native Blocks halten WCAG-Standards. Entscheidend für Behörden oder Pflichtseiten.
- Wartbarkeit: Weniger Abhängigkeiten bedeuten weniger Update-Konflikte. Agenturen melden 40-60 % weniger Support-Tickets bei Gutenberg-Sites.
Strukturelle Einschränkungen:
- Kein echtes Drag-and-Drop: Blöcke bewegen sich nur vertikal in Spalten. Pixelgenaues Positioning braucht Custom CSS.
- Styling-Hürden: Hover-Animationen, komplexe Gradients oder Custom-Shapes erfordern CSS-Kenntnisse oder Plugins wie GenerateBlocks.
- Verschachtelte Container: Komplexe Layouts mit Rows/Columns/Groups werden unübersichtlich. Visuelle Hierarchie fehlt im Vergleich zu Builder-Interfaces.
„Der Block-Editor ist großartig für die Bearbeitung von Inhalten innerhalb Ihres Themes. Aber wenn ich etwas erstellen möchte, das ganz anders aussieht, wie eine Landing Page, greife ich immer zu einem Page Builder.“
– SeedProd-Blog, Use-Case-Analyse 2024
Elementor: Design-Geschwindigkeit vs. Technische Schuld
Elementor erobert durch ein klares Versprechen: Designs ohne Code umsetzen. Realität für technisch versierte Teams:
Design-Geschwindigkeit:
- 2-3x schneller bei Custom-Layouts: Drag-and-Drop mit Live-Preview übertrumpft Gutenberg beim Stapeln von Blöcken – bei Landing Pages, Produktseiten oder Funnels.
- Widget-Ökosystem: 300+ kompatible Widgets (Forms, Sliders, Testimonials) gegen ~40 Core-Blocks in Gutenberg.
- Template-System: Library mit 1.000+ Layouts verkürzt Starts. Gutenbergs Pattern-Bibliothek hinkt hinterher.
Technische Schulden:
- Theme-Abhängigkeit: Designs sind Elementor-spezifisch. Theme-Wechsel erfordert Rebuild.
- Datenbank-Aufblähung: Designs als serialisierte Post-Meta-Arrays. Bei 200+ Seiten: 50+ MB extra.
- Update-Risiken: Pro-Updates brechen Custom-Widgets. Agenturen sehen 10-15 % Fehler bei Major-Releases.
„Gutenberg ist vielleicht nativ schneller als ein Builder, aber ich hatte bisher keine Geschwindigkeitsprobleme mit Elementor oder SeedProd.“
– WPBeginner User-Comment 2024
Wahrheit in der Mitte: Ohne CSS-Kenntnisse beschleunigt Elementor Projekte. Mit Custom-Themes wird es zur Wartungslast. Wer professionelles WordPress Webdesign plant, sollte langfristige Wartbarkeit einkalkulieren.
Bricks Builder: Die CSS-Voraussetzung als Feature
Bricks richtet sich an Developer, nicht an No-Code-Nutzer. Das engt die Zielgruppe ein – und löst Elementor-Probleme:
Vorteile für Technical Teams:
- Sauberer Code-Output: Keine Wrapper-Divs. Direktes Class-Management. Kontrollierbares CSS.
- Query-Loop-System: Dynamische Inhalte ohne Custom-PHP – schneller als ACF plus Gutenberg-Blocks.
- Design-System-Fähigkeit: Global Classes und Variables für konsistente Tokens wie bei Tailwind.
Lernkurve-Realität:
- CSS-Pflicht: Fortgeschrittene Layouts brauchen Flexbox/Grid-Wissen. Kein Drag-Margins wie bei Elementor.
- Kleinere Community: Weniger Tutorials, Plugins und Integrationen.
- Template-Gap: ~100 Layouts gegen 1.000+ bei Elementor.
„Block Editor + GenerateBlocks ist besonders leichtgewichtig, barrierefrei und zukunftssicher, setzt aber CSS-Grundverständnis voraus.“
– Webchaniker.de Empfehlung 2025
Bricks ist Gutenberg mit Profi-UI – für Teams, die Code kontrollieren wollen, ohne ihn zu schreiben.

Migrations-Aufwand zwischen Buildern: Der unterschätzte Kostenfaktor
Builder-Wechsel plant selten jemand. Er passiert durch Performance-Probleme, Lizenzkosten oder Agenturwechsel.
Elementor → Gutenberg: Die aufwändigste Migration
Keine Automatisierung für vollständige Konvertierung. Grund:
Strukturelle Inkompatibilität:
- Elementor speichert in verschachtelten Post-Meta.
- Gutenberg nutzt Block-Markup im Post-Content.
- Kein 1:1-Mapping. „Testimonial-Slider“ hat kein Core-Äquivalent.
Praxis-Aufwand nach Agenturberichten:
- Kleine Sites (10-20 Seiten): 8-16 Stunden manueller Rebuild.
- Mittlere Sites (50-100 Seiten): 40-80 Stunden plus Custom-Block-Entwicklung.
- Enterprise (200+ Seiten): Oft nicht wirtschaftlich – Elementor behalten.
Abkürzung: Elementor-Content als HTML exportieren und in Custom-HTML-Blöcke laden. Editierbarkeit geht verloren.
Gutenberg → Bricks: Die einfachste Migration
Block-Content als HTML im Post-Content: Bricks rendert natives HTML.
Semi-Automatisierter Prozess:
- Block-Content bleibt erhalten.
- Bricks-Templates übernehmen Header/Footer.
- Blocks optional durch Bricks-Elemente ersetzen.
Aufwand:
- Global-Elemente: 4-8 Stunden Rebuild.
- Content-Pages: Bleiben oder werden optimiert.
- Custom-Blocks: ACF-Blocks in Query-Loops übersetzen (~2-4h pro Typ).
Vorteil: Schrittweise Migration. Alte Pages laufen parallel.
Elementor → Bricks: Die strategische Migration
Keine direkte Konvertierung, aber ähnliche Konzepte.
Praxis-Ansatz:
- Templates neu bauen (~8-16h).
- Wichtige Landing Pages nachbauen (~2-4h pro Page).
- Standard-Pages: Content extrahieren, in Gutenberg als Fallback.
Sinnvoll bei:
- Performance-Problemen mit Conversion-Verlusten.
- CSS-Kenntnissen und frustrierter Elementor-Wartung.
- Auslaufender Lizenz.
Einschränkungen und Risiken: Was die Marketing-Seiten verschweigen
Jeder Builder scheitert an bestimmten Fällen.
Gutenberg: Wo der Block Editor scheitert
Pixel-Perfect Designs:
Figma-Designs mit Overlays, asymmetrischen Grids oder Shapes? Gutenberg braucht Custom CSS oder Blocks. No-Code-Vorteil weg.
Dynamische Content-Ausgabe:
Query-Loops (WP 6.1+) sind begrenzt. Keine Custom-Queries ohne Code. Für WooCommerce-Filter oder Faceted-Search: PHP oder Builder nötig.
Theme-Abhängigkeit trotz FSE:
Block-Themes hängen von theme.json ab. Wechsel von Twenty Twenty-Four zu GeneratePress? Design bricht.
Elementor: Die versteckten Kosten
Barrierefreiheit-Probleme:
Widgets erzeugen semantisch falsches HTML. Div-Suppen statt Article/Section. Fehlende ARIA-Labels. Für WCAG-Pflicht disqualifizierend.
Hosting-Ressourcen:
Shared-Hosting (512 MB PHP) reicht bei 100+ Seiten selten. Erwarten Sie 1 GB+ – höhere Kosten (~20-40 €/Monat).
Vendor-Abhängigkeit:
Pro-Lizenz (59 $/Jahr/Site) summiert sich. Bei Einstellung oder Übernahme (Yoast-Ära): Site-Struktur gefangen.
„Der Nachteil des Block-Editors ist die Komplexität, während der des Builders die schlechtere Optimierung ist.“
– WPBeginner User-Comment 2024
Bricks: Die Nischen-Limitierungen
Kleinere Plugin-Welt:
Elementor bietet JetEngine, Essential Addons. Bricks: ~20 Addons, oft Solo-Entwickler.
Keine No-Code-Option:
Ohne CSS-Kenntnisse unbrauchbar. Flexbox/Grid essenziell.
Unklare Roadmap:
Kleines Team (3-5 Developer). Elementor: 200+ Mitarbeiter, Automattic. Bricks 2028 aktiv? Risiko für Enterprise.
Praxis-Beispiele: Welcher Builder für welchen Use-Case?
Beispiel 1: Agentur mit 50+ Client-Sites
Wer: Digital-Agentur, 5-köpfig (3 Developer, 2 Designer)
Ursprünglich: Elementor Pro überall
Problem: Wartung explodiert. Jedes Update testet auf 50 Sites. Performance-Beschwerden bei Budget-Hosting
Lösung: Bricks für Neu-Projekte, Gutenberg für Content-Sites (Blogs, News)
Ergebnis: 30 % schnellere Entwicklung mit Bricks. 60 % weniger Tickets bei Gutenberg. Lernkurve: 3-4 Wochen
Erkenntnis: Hybrid-Ansatz siegt – Bricks für Marketing (Performance-kritisch), Gutenberg für Editorial (wartbar), Elementor nur Legacy
Beispiel 2: SaaS-Unternehmen mit High-Traffic Landing Pages
Wer: B2B-SaaS, 50.000 Besucher/Monat auf WP-Site
Methode: Elementor → Gutenberg + Custom-Blocks
Fall: Conversion-Optimierung durch schnellere Ladezeiten (PageSpeed <50 kostete 15 % Conversions)
Ergebnis: PageSpeed 88/95, Ladezeit 4.2s → 1.8s, 12 % Conversion-Steigerung in 3 Monaten
Herausforderung: 120 Stunden für Custom-Blocks (Hero, Pricing, Testimonials)
Erkenntnis: ROI ab 3 Monaten – bei React-Kenntnissen (Block-Entwicklung)
Beispiel 3: Freelancer ohne Code-Kenntnisse
Wer: Solo-Freelancer für KMU (Restaurants, Handwerker)
Methode: Gutenberg mit Block-Themes (Twenty Twenty-Four)
Fall: 10-15 Sites/Jahr, Budget 800-2.000 €
Ergebnis: Gutenberg reicht für 80 % (Standard). Elementor Free für 20 % (Custom-Landings)
Herausforderung: Kunden kritisieren „langweilige“ Designs – keine CSS-Skills
Erkenntnis: Gutenberg + Premium-Block-Theme (GeneratePress, Kadence) als Kompromiss – mehr Flexibilität ohne Aufblähung
Tools und Kosten: Der wirtschaftliche Vergleich 2026
Direkte Kosten
| Builder | Lizenzmodell | Preis (pro Jahr) | Lifetime-Option | Support | Updates |
|---|---|---|---|---|---|
| Gutenberg | Open Source | €0 | – | Community | Core-Team |
| Elementor Free | Freemium | €0 | – | Forum | Automattic |
| Elementor Pro | Subscription | €59-€999 | Nein | 1 Jahr inkl. | 1 Jahr inkl. |
| Bricks | Lifetime | ~€99-€249 | Ja (einmalig) | Lifetime | Lifetime |
Hinweis: Elementor Pro-Preise gestaffelt nach Site-Anzahl (1/3/25/100 Sites); Bricks Lifetime-Modell = kein Abo (Stand 2025, kann sich ändern).
Indirekte Kosten
Hosting-Anforderungen:
- Gutenberg: Läuft auf Shared-Hosting (256 MB PHP oft genug)
- Elementor: Mindestens 512 MB, empfohlen 1 GB+ bei 50+ Seiten
- Bricks: Wie Gutenberg, niedriger Bedarf
Entwickler-Zeit:
- Gutenberg: +20-40 % bei Custom-Designs (CSS nötig) vs. Drag-and-Drop
- Elementor: Schnellste bei Standard-Sites (-30 % vs. Gutenberg)
- Bricks: Gleichauf mit Gutenberg bei CSS-Kenntnissen, +50 % Lernzeit
Wartungskosten (pro Jahr, geschätzt):
- Gutenberg: ~2-4h (Core-Updates selten bruchanfällig)
- Elementor: ~8-16h (Tests nach Updates, Konflikte)
- Bricks: ~2-4h (kleine Codebasis)
Wer seine WordPress-Website professionell betreuen lassen möchte, sollte auch WordPress Wartung und Betreuung von Experten in Betracht ziehen.
ROI-Berechnung für typische Szenarien
Szenario: Agentur mit 20 Client-Sites (5 neue/Jahr):
Option A: Elementor Pro (3-Site-Lizenz):
- Lizenz: 7x €99 = €693/Jahr
- Zeitersparnis: 40h/Jahr × €80/h = €3.200
- Wartungsmehraufwand: 12h/Jahr × €80/h = -€960
- Netto-ROI: +€1.547/Jahr
Option B: Bricks (Lifetime):
- Initial: 7x €199 = €1.393 (Jahr 1)
- Lernkurve: -20h × €80/h = -€1.600 (Jahr 1)
- Ersparnis ab Jahr 2: 30h/Jahr × €80/h = €2.400
- Netto-ROI: -€1.207 (Jahr 1), +€2.400 (Jahr 2+)
Option C: Gutenberg (Custom-Blocks):
- Entwicklung: 80h × €80/h = €6.400 (Jahr 1)
- Wiederverwendung: 60h/Jahr × €80/h = €4.800 (Jahr 2+)
- Netto-ROI: -€6.400 (Jahr 1), +€4.800 (Jahr 2+)
Fazit: Elementor für schnellen ROI. Bricks rentabel nach 12 Monaten. Gutenberg bei 50+ Sites skalierbar.

Beste Page Builder WordPress 2026: Empfehlungen nach Szenario
Wähle Gutenberg wenn:
✅ Content-First-Sites: Blogs, Magazine, Dokumentationen mit Text/Bild-Fokus
✅ Barrierefreiheit Pflicht: Öffentliche Sites, WCAG-konform
✅ Langfristige Wartbarkeit: 5+ Jahre Laufzeit, minimale Risiken
✅ Budget-Hosting: Shared oder begrenzte Ressourcen
✅ Team mit CSS/React-Kenntnissen: Für Custom-Blocks und theme.json
❌ Vermeide Gutenberg bei: Häufigen Design-Änderungen ohne Developer, komplexen E-Commerce-Filtern, No-Code-Teams
Wähle Elementor wenn:
✅ Schnelle Umsetzung: Enge Deadlines, wöchentliche Landings
✅ Design-Fokus: Pixel-Perfect wichtiger als Performance
✅ Kein Code-Team: Freelancer, kleine Agenturen
✅ Widget-Bedarf: Forms, Slider, Popups – reiches Ökosystem
❌ Vermeide Elementor bei: Performance-kritisch (E-Commerce 10.000+ Produkte), Barrierefreiheit, Budget-Hosting
Wähle Bricks wenn:
✅ Performance-Priorität: SEO-Sites, hoher Traffic mit Conversion-Fokus
✅ Developer-Team: CSS/JS-Kenntnisse, Code-Kontrolle bevorzugt
✅ Skalierbar: Multi-Site, Design-Systeme
✅ Lifetime-Lizenz: Einmal zahlen, kein Abo
❌ Vermeide Bricks bei: Keine CSS-Kenntnisse, Widget-Abhängigkeit, schnelle Iterationen
Hybrid-Ansatz: Das Beste kombinieren
Erfahrene Agenturen setzen 2025/2026 auf:
- Gutenberg für Content: Wartbar, performant, content-freundlich
- Bricks/Elementor für Marketing: Landings, Produkte, Microsites
- Conditional Loading: Builder nur auf Bedarf laden
Ausblick 2026: Wohin entwickelt sich der Markt?
Gutenberg-Prognose: Core-Integration schlägt Features
WordPress 6.5+ (2024/2025) deutet die Richtung an. Interactivity-API für Frontend ohne JS-Frameworks. Block-Bindings für Custom-Fields ohne Code. Gutenberg jagt keine Feature-Parität nach – native Performance und Sicherheit zählen.
Bis Ende 2026 erwartet:
- Bessere Layout-Controls (asymmetrische Grids).
- Theme-Patterns ersetzen 80 % Elementor-Templates.
- ACF/Pods-Integration für Custom-Post-Types ohne Builder.
Risiko: Core-Entwicklung langsam. Keine Revolutionen.
Elementor-Prognose: Optimierung vs. Disruption
Elementor auf ~10 % aller WP-Sites (4-5 Mio. Installationen). Automattic-Ressourcen seit 2023. Druck zur Monetarisierung.
Erwartet:
- Performance: Mehr Lazy Loading, Reduced-DOM.
- AI: Template-Generierung (Beta 2024), Accessibility-Fixes.
- Preise: +20-30 % für Pro.
Risiko: Bei schließendem Performance-Gap bröckelt der Vorteil.
Bricks-Prognose: Nischen-Dominanz oder Übernahme?
Bricks boomt bei Developern – bleibt Nische (<100.000 Sites). Szenarien:
Szenario A: Pro-Standard
Default für performancebewusste Agenturen. Lifetime bindet Kunden.
Szenario B: Übernahme
Automattic/WP Engine integriert Bricks.
Wahrscheinlichkeit: A 60 %, B 40 % bis 2027.
FAQ
Ist Gutenberg 2026 schneller als Elementor?
Nuanciert: Gutenberg hat weniger Mehraufwand (native, keine Plugins). Benchmarks 2024 zeigen Elementor vorn (5.8s vs. 6.6s). Elementor nutzt Lazy Loading aggressiv, Gutenberg hängt vom Theme ab. Optimierte Custom-Setups mit Block-Themes schlagen Elementor – bei technischen Kenntnissen. Out-of-Box: Elementor führt 2024/2025. Gutenberg holt mit 6.4+ auf.
Wie schwierig ist die Migration von Elementor zu Bricks?
Komplette Neuerstellung, keine Automatik. Content exportieren, Layout manuell nachbauen. Bei 30-50 Seiten: 40-80 Stunden. Templates ~16h, Landings 2-4h/Page, Standard 1h/Page. Screenshot → Bricks → Content kopieren. Sinnvoll bei Performance-Verlusten oder Lizenzende und CSS-Kenntnissen. Schrittweise: Neue Seiten Bricks, alte Elementor, über 6-12 Monate.
Brauche ich CSS-Kenntnisse für Bricks Builder?
Ja. Bricks ist kein No-Code. Standard-Templates ohne CSS machbar. Custom-Designs fordern Flexbox/Grid. Kein Drag-Margins. Verstehen Sie justify-content, align-items, gap. Für Hover, Responsive, Animationen: CSS essenziell. Lernkurve: 3-4 Wochen Basics, 3-6 Monate fortgeschritten. Ohne Kenntnisse: Elementor wählen.
Welcher Page Builder ist am besten für WooCommerce?
Gutenberg + Custom-Blocks oder Bricks für Performance. Elementor Overhead bei Shops (Wrapper, CSS pro Template). Bricks Query-Loops sparen bei 500+ Produkten 15-25 %. Elementor: Reiches Woo-Ökosystem (JetWooBuilder etc.). Kleine Shops: Gutenberg/Bricks. Komplexe Filter + Developer: Bricks. Marketing-Changes: Elementor.
Ist der WordPress Block Editor zukunftssicher?
Ja. Core-Strategie seit 2018, Automattic-finanziert. Kann nicht eingestellt werden. Updates 10+ Jahre, Backward-Compatibility. Keine Abhängigkeiten. Risiken: Langsame Entwicklung. Features kommen später (Flexbox 2023 vs. Elementor 2016). Für Langzeitprojekte (5+ Jahre): Sicherste Wahl. Kurze Zyklen: Builder rentabler.
Was kostet Bricks Builder 2026?
Lifetime-Modell (2025): €99 Single-Site, €199 Unlimited. Günstiger als Elementor Pro (€59/Jahr = €295/5 Jahre) ab Jahr 2. Risiko: Modellwechsel (wie ACF). Für 20+ Sites: €199 vs. €693/Jahr attraktiv. Gute Investition 2024-2026, plane Änderungen ab 2027.
Kann ich Gutenberg und Elementor gleichzeitig nutzen?
Ja. Gutenberg für Posts/Standard, Elementor für Landings. Hybrid bei Agenturen. Elementor pagespezifisch laden (Perfmatters). Vorteile: Wartbarkeit + Flexibilität. Nachteile: Mehr Wartung, CSS-Konflikte, Dual-Know-how. Optimieren: Assets nur wo nötig. Workflow: Content-Team Gutenberg, Design Elementor. Ab 50 Seiten machbar.
Welcher Builder hat die beste Performance 2026?
Trends 2024/2025: Bricks und optimierter Gutenberg (GenerateBlocks) führen. WPBakery top PageSpeed (93/94), aber veraltet. Bricks: Sauberster Code. Gutenberg: Core-Vorteile. Elementor holt auf, bleibt zurück. 2026: Bricks 10-20 % schneller als Elementor. Custom-Gutenberg maximum. Out-of-Box: Bricks. Enterprise: Gutenberg + Code.















