Wer noch nie ein PHP-Plugin von Grund auf geschrieben hat, aber trotzdem eine benutzerdefinierte WordPress-Funktionalität benötigt – der steht vor einer vertrauten Wahl: Entwickler beauftragen, ein halbwegs passendes Plugin kaufen oder sich durch Stack Overflow kämpfen. Seit 2024 ist eine vierte Option realistisch geworden: Vibe Coding mit KI-gestützten Editoren wie Cursor.
Der Begriff stammt aus der Entwickler-Community und beschreibt einen Arbeitsstil, bei dem Sie dem KI-Modell einen Intent beschreiben – und der Code entsteht iterativ im Dialog. Keine vollständige Programmierkenntnisse vorausgesetzt, aber auch keine Black Box: Sie führen, die KI schreibt, Sie prüfen.
Für technisch versierte Unternehmer, die WordPress-Projekte selbst steuern oder in Agenturen begleiten, markiert das eine substanzielle Verschiebung. Die WordPress Plugin Entwicklung mit Cursor und KI ist 2025 kein Experiment mehr – WordPress.com selbst hat im Februar 2026 eine offizielle Integration mit Claude Code vorgestellt. Dieser Artikel zeigt, wie der Workflow in der Praxis aussieht, welche Tools sich bewährt haben, wo die Methode an ihre Grenzen stößt und worauf Sie bei Sicherheit und Wartbarkeit achten müssen.
Was Vibe Coding in der WordPress Plugin Entwicklung bedeutet
Der Kernworkflow: Intent statt Syntax
Vibe Coding bedeutet nicht, dass Sie nichts verstehen müssen. Es bedeutet, dass Sie auf Intent-Ebene kommunizieren statt auf Syntax-Ebene. Sie beschreiben: „Ich brauche ein Plugin, das beim Speichern eines WooCommerce-Produkts automatisch eine E-Mail an einen bestimmten Admin sendet, wenn der Lagerbestand unter 10 fällt.“ Der KI-Editor – in diesem Fall Cursor mit einem Modell wie Claude 3.5 Sonnet oder GPT-4o – generiert den PHP-Code, erklärt die Hooks und schlägt die Dateistruktur vor.
Der entscheidende Unterschied zu einem einfachen Prompt in ChatGPT: Cursor ist ein vollwertiger Code-Editor (basierend auf VS Code), der Kontext über mehrere Dateien hinweg versteht. Sie können Ihr bestehendes Theme einlesen lassen, functions.php öffnen und direkt im Editor iterieren. Das Modell kennt den Zustand Ihres Projekts.
Was Cursor konkret kann – und was nicht
Cursor funktioniert gut für:
- Kleinere bis mittelgroße Plugins mit klar definiertem Umfang
- Anpassungen bestehender Plugins (Code verstehen, modifizieren, erweitern)
- WordPress-spezifische Muster: Custom Post Types, Shortcodes, REST-API-Endpoints, WooCommerce-Hooks
- Debugging: Fehlermeldungen einfügen, Erklärungen erhalten, Fixes vorschlagen lassen
Cursor funktioniert schlecht bei:
- Komplexen Architekturen über 10+ Dateien ohne klares Scaffolding
- Sicherheitskritischen Implementierungen ohne manuellen Review
- Code, der für Production ohne Tests direkt deployt wird
- Proprietären Systemen, die das Modell nicht aus Trainingsdaten kennt
Cursor eignet sich daher vor allem für beschleunigtes Prototyping und iterative Anpassungen – nicht für vollautomatisches Plugin-Deployment.
Tools im Vergleich: Cursor, Claude Code und AI Code Generator für WordPress

Cursor wordpress: Der primäre AI Code Generator
Cursor hat sich als de-facto-Standard für Vibe Coding etabliert. Die Stärke liegt im Codebase-Verständnis: Sie können ein bestehendes WordPress-Child-Theme oder Plugin-Verzeichnis einlesen, und das Modell antwortet im Kontext dieser Struktur. Für WordPress Plugin erstellen mit KI ist das relevanter als ein isoliertes Chat-Interface.
Cursor Pro kostet etwa 20 USD/Monat mit erweiterten Modell-Kontingenten. Die kostenlose Version reicht für gelegentliche Nutzung, ist für intensives Plugin-Development jedoch zu limitiert.
Typischer Workflow in Cursor:
- Neues Plugin-Verzeichnis anlegen (
/wp-content/plugins/mein-plugin/) - Basis-Datei erstellen (
mein-plugin.php) mit Plugin-Header - Cursor-Chat öffnen: Anforderung in natürlicher Sprache beschreiben
- Generierten Code reviewen, Rückfragen stellen, iterieren
- Testen auf lokalem WordPress (z.B. LocalWP oder DevKinsta)
Wer tiefer in die WordPress-seitige Automatisierung einsteigen möchte, findet in unserem Artikel zu WordPress-Automatisierung mit KI-Agenten und n8n ergänzende Ansätze für komplexere Workflows.
Claude Code: Die WordPress.com-Integration
Im Februar 2026 stellte WordPress.com eine direkte Integration mit Claude Code (Anthropic) vor. Laut dem offiziellen WordPress.com-Blog ermöglicht diese Integration, Plugins direkt aus einer natürlichsprachlichen Beschreibung heraus zu generieren – innerhalb der WordPress.com-Oberfläche, ohne externen Editor.
Das vereinfacht den Workflow für weniger technische Nutzer erheblich. Die Einschränkung: Die Integration ist primär auf WordPress.com zugeschnitten, nicht auf selbst gehostete WordPress-Installationen. Wer Managed WordPress bei WordPress.com nutzt, profitiert direkt; wer self-hosted arbeitet, bleibt auf externe Tools wie Cursor angewiesen.
Eine ergänzende Erweiterung ist das Claude Cowork Plugin (ebenfalls Februar 2026, laut wordpress.com/blog), das Claude als kollaborativen Assistenten direkt im WordPress-Backend positioniert – für Content, aber auch für einfachere Code-Anpassungen.
AI Engine Plugin: WordPress-native KI
Für WordPress-native KI-Integration ohne externen Editor ist AI Engine (von Jordy Meow) eine der etabliertesten Lösungen. Das Plugin verbindet verschiedene KI-Modelle mit WordPress und bietet unter anderem:
- Chatbots auf Basis eigener Daten (RAG-Ansatz)
- Content-Generierung im Editor
- API-Verbindung zu OpenAI, Anthropic, Google
AI Engine ist kein Vibe-Coding-Tool im eigentlichen Sinne, sondern ein KI-Integrationsframework für WordPress. Für Plugin-Entwicklung selbst ist Cursor die stärkere Wahl. Einen umfassenden Überblick über nützliche Erweiterungen bietet unser Beitrag zu den 8 nützlichsten Plugins für WordPress.
Tool-Vergleich: Praxisrelevante Dimensionen
| Tool | Primärer Anwendungsfall | Self-Hosted | Preis | Stärke |
|---|---|---|---|---|
| Cursor | Plugin-Entwicklung, Code-Editing | ✅ Ja | ~20 USD/mo | Kontextuelles Coding über Dateien hinweg |
| Claude Code (WP.com) | Plugin-Generierung aus Intent | ❌ Nein (WP.com only) | Im WP.com-Abo | Niedrige Einstiegshürde |
| AI Engine Plugin | KI-Integration in WP-Backend | ✅ Ja | Free + Pro ab ~49 USD/Jahr | Vielseitig, aber kein Code-Editor |
| GitHub Copilot | Allgemeines Code-Completion | ✅ Ja | ~10 USD/mo | Bewährt für erfahrene Entwickler |
Praxis-Beispiele: Was bei der WordPress Plugin Entwicklung mit KI tatsächlich funktioniert

Beispiel 1: Custom WooCommerce Lagerbestand-Notifier
Szenario: Ein E-Commerce-Unternehmer benötigt eine automatische E-Mail-Benachrichtigung an den Einkauf, wenn WooCommerce-Produkte unter einen definierten Schwellenwert fallen. Kein passendes Plugin verfügbar, Agentur-Angebot: 800 EUR.
Tool/Methode: Cursor mit Claude 3.5 Sonnet. Prompt: Beschreibung des gewünschten Verhaltens, Angabe des WooCommerce-Hooks woocommerce_reduce_order_stock, gewünschte E-Mail-Struktur.
Ergebnis: Funktionierendes Plugin in ca. 2 Stunden inkl. Testing auf LocalWP. Umfang: ~80 Zeilen PHP, sauber strukturiert mit add_action auf den richtigen Hook.
Erkenntnis: Der Prompt muss den richtigen WordPress/WooCommerce-Hook benennen – oder Sie fragen Cursor explizit: „Welcher Hook ist der richtige für diesen Anwendungsfall?“ Das Modell kennt die WooCommerce-Hook-Dokumentation aus dem Training. Wer die E-Mail-Konfiguration in WooCommerce grundlegend verstehen möchte, findet dazu weiterführende Informationen in unserem Beitrag zu WooCommerce E-Mails: Einstellungen, Konfiguration und Plugins.
Beispiel 2: REST-API-Endpoint für externe App-Anbindung
Szenario: Eine Digitalagentur benötigt für einen Kunden einen Custom REST-API-Endpoint, der bestimmte Custom Post Type-Daten strukturiert ausliefert – für eine externe Mobile App.
Tool/Methode: Cursor mit GPT-4o. Projektkontext: bestehende Plugin-Datei mit CPT-Registrierung als Kontext eingelesen. Cursor wurde angewiesen, einen register_rest_route-Endpoint zu ergänzen.
Ergebnis: Cursor generierte den Endpoint korrekt, inklusive Nonce-Validierung und Capability-Check. Der manuelle Review identifizierte eine fehlende Sanitization bei einem Query-Parameter – das zeigt, dass KI-generierter Code immer reviewed werden muss.
Erkenntnis: Cursor ist stark im Strukturieren und Scaffolding. Sicherheitsrelevante Details (Input-Sanitization, Capability-Checks) müssen Sie explizit anfordern oder manuell prüfen.
Beispiel 3: WordPress.com Claude Code für einfache Plugins
Szenario: Laut dem wordpress.com/blog (Februar 2026) nutzen Early Adopter die Claude Code-Integration, um einfache Plugins wie Custom Login-Screens oder Dashboard-Widgets direkt aus der WordPress.com-Oberfläche zu generieren – ohne Entwicklererfahrung.
Ergebnis: Für klar abgegrenzte, einfache Plugins mit Standard-WordPress-APIs funktioniert der Ansatz. Komplexere Anforderungen mit externen API-Verbindungen oder Custom Database-Tabellen stoßen schnell an die Grenzen dieser UI-basierten Lösung.
Erkenntnis: Die WordPress.com-Integration senkt die Einstiegshürde erheblich, ersetzt aber kein echtes Entwicklungsumfeld bei komplexeren Anforderungen.
Sicherheit, Performance und Wartbarkeit beim WordPress Plugin erstellen mit KI

Sicherheitsrisiken bei KI-generiertem WordPress-Code
Das größte Risiko bei Vibe Coding ist unkritische Übernahme von generiertem Code. KI-Modelle schreiben nicht automatisch sicheren Code. Konkrete Risiken in WordPress-Plugins:
- Fehlende Nonce-Validierung bei Formularen und AJAX-Requests
- Unzureichende Capability-Checks bei Admin-Funktionen (
current_user_can()) - Fehlende Sanitization/Escaping bei Datenbankabfragen und Ausgaben (
$wpdb->prepare(),esc_html(),sanitize_text_field()) - SQL-Injection-Risiken bei direkt konstruierten Datenbankabfragen
Pflicht-Review-Checkliste für KI-generierte Plugins:
- Alle
$_POST,$_GET,$_REQUEST-Zugriffe sanitized? - Alle Datenbankabfragen über
$wpdb->prepare()oder WP_Query? - Alle HTML-Ausgaben escaped?
- Nonces bei allen Formular- und AJAX-Aktionen?
- Capability-Checks vor Admin-Aktionen?
Wer diesen Review nicht selbst durchführen kann, lässt KI-generierten Code vor dem Production-Einsatz durch einen erfahrenen WordPress-Entwickler prüfen. Einen kompakten Überblick über bewährte Schutzmaßnahmen bieten unsere 15 Sicherheitstipps für WordPress.
Performance-Aspekte
KI-generierter Code ist nicht automatisch performant. Typische Performance-Probleme:
- Ungecachte Datenbankabfragen in Hooks, die bei jedem Seitenaufruf feuern
- Fehlende Transients für externe API-Calls
- N+1-Query-Probleme bei Post-Schleifen
Für Plugins, die im Frontend-Rendering-Pfad liegen, ist ein Query-Monitor-Review nach dem Deployment Pflicht. Das gleichnamige Plugin (Query Monitor) ist das Standardtool dafür.
Wartbarkeit und Dokumentation
Vibe Coding produziert oft Code ohne Inline-Kommentare. Fordern Sie explizit: „Füge für jede Funktion einen DocBlock-Kommentar ein und erkläre die verwendeten WordPress-Hooks.“ Das ist kein Nice-to-have, wenn der Code in 6 Monaten angepasst werden muss – von Ihnen selbst oder von einem Entwickler.
Realistische Erwartungen: Was Vibe Coding nicht löst
Vibe Coding beschleunigt die Prototyping-Phase erheblich und macht einfache bis mittlere Plugin-Anforderungen für technisch versierte Nicht-Entwickler umsetzbar. Es ersetzt jedoch nicht:
- Plugin-Architektur-Entscheidungen bei komplexen Systemen (OOP-Struktur, Dependency Injection, Testbarkeit)
- Security Audits vor Production-Einsatz
- Performance-Optimierung für hochfrequente Endpunkte
- Update-Strategie und Kompatibilitätstests mit WordPress-Core-Updates
Die ehrliche Einordnung laut den Quellen (wpmayor.com, wisdmlabs.com): KI-Tools für WordPress-Entwicklung sind 2025/26 produktiv einsetzbar, aber als Assistenzsystem, nicht als autonomes Entwicklungssystem. Der menschliche Review-Loop ist nicht optional.
Fazit: WordPress Plugin Entwicklung mit Cursor und KI als Werkzeug, nicht als Wundermittel
Die WordPress Plugin Entwicklung mit Cursor und KI hat 2025 einen Reifegrad erreicht, der sie für technisch versierte Unternehmer und Agenturen praxisrelevant macht. Die wesentlichen Erkenntnisse:
- Cursor ist das stärkste Tool für selbst gehostete WordPress-Installationen, weil es kontextuelles Codebase-Verständnis mitbringt – kein isolierter Chat.
- Die WordPress.com/Claude Code-Integration senkt die Einstiegshürde für einfache Plugins auf ein Minimum, ist aber auf die Plattform beschränkt.
- Sicherheits-Review ist nicht verhandelbar: Nonces, Capability-Checks, Sanitization – KI generiert diese nicht zuverlässig ohne explizite Anforderung.
- Vibe Coding eignet sich für klare, abgegrenzte Plugin-Anforderungen mit Standard-WordPress-APIs – nicht für komplexe Systemarchitekturen.
Empfehlung für den Einstieg: Beginnen Sie mit einem klar definierten, nicht sicherheitskritischen Plugin (z.B. ein Dashboard-Widget oder ein einfacher Shortcode). Arbeiten Sie auf einer lokalen WordPress-Instanz. Prüfen Sie den generierten Code gegen die offizielle WordPress Plugin-Entwickler-Dokumentation, bevor Sie ihn produktiv einsetzen. Der Effizienzgewinn ist real – aber nur mit dem richtigen Review-Prozess dahinter.
FAQ: WordPress Plugin Entwicklung mit Cursor und KI
Muss ich PHP können, um mit Cursor WordPress Plugins zu entwickeln?
Grundlegende PHP-Kenntnisse sind hilfreich, aber nicht zwingend für einfache Plugins. Sie müssen in der Lage sein, generierten Code auf Plausibilität zu prüfen – Variablen, Funktionsaufrufe, Hook-Struktur. Wer komplett ohne Programmierkenntnisse arbeitet, riskiert, Sicherheitsprobleme im Code nicht zu erkennen. Für kritische Plugins oder solche mit Datenbankzugriff empfiehlt sich immer ein Review durch jemanden mit PHP-Erfahrung. Cursor erklärt seinen Code auf Anfrage in natürlicher Sprache – das hilft beim Verständnis, ersetzt aber keine technische Grundbasis für Sicherheitsbewertungen.
Wie unterscheidet sich Cursor von einfachen ChatGPT-Prompts für WordPress-Code?
Der Hauptunterschied ist das Kontextverständnis über Dateien hinweg. ChatGPT sieht immer nur, was Sie in den Chat einfügen. Cursor liest Ihr gesamtes Projektverzeichnis ein und kann Code im Kontext Ihrer bestehenden Plugin-Struktur, Ihres Themes oder Ihrer functions.php generieren und anpassen. Das reduziert Fehler durch fehlenden Kontext erheblich und ermöglicht echte iterative Entwicklung – Änderungen werden direkt im Editor vorgeschlagen, nicht nur als Textantwort.
Ist KI-generierter WordPress-Plugin-Code sicher für den Production-Einsatz?
Nicht ohne Review. KI-Modelle generieren funktionierenden Code, aber nicht automatisch sicheren Code nach WordPress-Standards. Konkrete Risiken: fehlende Nonce-Validierung, unzureichende Input-Sanitization, direkte Datenbankabfragen ohne $wpdb->prepare(). Pflicht vor Production-Einsatz: Manueller Review gegen die WordPress Plugin Security Checklist, idealerweise durch eine Person mit Erfahrung in WordPress-Sicherheit. Für öffentliche Plugins (WordPress.org Repository) ist ein vollständiger Security-Audit unumgänglich.
Welche WordPress-Plugin-Typen sind am besten für Vibe Coding geeignet?
Am besten geeignet sind Plugins mit klar abgegrenztem Umfang und bekannten WordPress-APIs: Custom Post Types, Shortcodes, Admin-Dashboard-Widgets, einfache WooCommerce-Hooks (Lagerbestand, Bestellstatus), Custom REST-API-Endpoints für bekannte Datenstrukturen. Weniger geeignet: Plugins mit komplexer OOP-Architektur, Payment-Gateway-Integrationen, Sicherheitsplugins oder Systeme, die tiefes Verständnis der WordPress-Datenbanktabellen erfordern. Als Faustregel gilt: Je klarer der Umfang, desto besser das Ergebnis.
Was kostet der Einstieg in Vibe Coding für WordPress?
Der Werkzeug-Stack ist überschaubar: Cursor Pro kostet ca. 20 USD/Monat. Für die lokale WordPress-Entwicklungsumgebung sind LocalWP (kostenlos) oder DevKinsta (kostenlos) ausreichend. Die Claude Code-Integration auf WordPress.com ist in höheren WordPress.com-Plänen enthalten, für self-hosted WordPress-Nutzer jedoch nicht direkt nutzbar. Der tatsächliche Kostenvorteil entsteht durch eingesparte Entwicklerstunden bei einfachen bis mittleren Plugin-Anforderungen – typischerweise bei Aufgaben, die bisher 2-8 Stunden Entwicklerzeit gekostet hätten.
Wie gehe ich mit WordPress-Updates um, wenn ich KI-generierte Plugins nutze?
KI-generierter Code folgt keiner automatischen Wartungsstrategie. Bei WordPress-Core-Updates oder WooCommerce-Majorversionen müssen custom Plugins auf Kompatibilität geprüft werden. Empfehlung: Testen Sie jedes KI-generierte Plugin in einer Staging-Umgebung nach jedem Core-Major-Update, bevor Sie es auf Live aktualisieren. Wenn Sie die Abhängigkeiten (WordPress-Version, WooCommerce-Version) im Plugin-Header korrekt dokumentieren, vereinfacht das spätere Kompatibilitätsprüfungen. Cursor kann Ihnen bei diesen Updates helfen, indem Sie den veralteten Code einlesen und nach Anpassungen für die neue API fragen.
Kann ich mit Vibe Coding auch bestehende Plugins erweitern, die ich nicht selbst geschrieben habe?
Ja, aber mit Einschränkungen. Cursor kann bestehenden Plugin-Code lesen und erklären. Direkte Modifikationen an Drittanbieter-Plugins sind problematisch, weil Updates Ihre Änderungen überschreiben. Der korrekte Ansatz: Nutzen Sie WordPress-Hooks (Actions und Filter), die das Plugin bereitstellt, in einem eigenen Companion-Plugin oder in der functions.php. Cursor hilft Ihnen, die verfügbaren Hooks im bestehenden Plugin-Code zu identifizieren und das Companion-Plugin entsprechend zu strukturieren. Das ist sauberer als Direktmodifikationen und update-sicher.







































































