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Produktivitätstipps für Wordpress Blogs - Mann schreibt am Laptop

WordPress ist eine plattformunabhängige Weblog-Software. Sie ist kostenlos und gehört zu den beliebtesten Blog-Systemen. Viele Gründe sprechen für einen Einsatz von WordPress. Die Erstellung eines Blogs ist benutzerfreundlich gestaltet und innerhalb von wenigen Minuten erledigt. Die Nutzer profitieren von vielen kostenlosen Themes (Designs) und können eine ansprechende Seite gestalten. Nicht nur bei der Erstellung, sondern auch im Betrieb steht WordPress seinen Nutzern hilfreich mit integrierten Funktionen und optionalen Plugins zur Seite. Die Auswahl an Hilfsmitteln, mit denen sich die Produktivität steigern lässt, bedient jeden Bedarf.

Shortcodes nehmen Ihnen viel Arbeit ab

Die Shortcodes übernehmen für Sie viele Aufgaben in Ihrem WordPress-Blog. Mit den Codes können Sie unter anderem Ihre Seiten, Sidebars und Artikel individuell aufpeppen. Im Detail handelt es sich um einfache Makros, die im Gegensatz zum klassischen Programmieren viel leichter erstellt werden können. Die Makros können Sie für alle wiederkehrenden Aufgaben verwenden und dadurch sparen Sie in Zukunft sehr viel Zeit.

Bereits von Haus aus bringt WordPress 4 Shortcodes mit:

  • Audio Shortcode
  • Video Shortcode
  • Caption Shortcode
  • Gallery Shortcode

Der Caption Shortcode zeigt beim Einfügen eines Bildes automatisch die passende Bildunterschrift an. Dies funktioniert aber nur, wenn Sie eine Beschriftung beim Upload eingegeben haben. Mit dem Gallery Shortcode können Sie Bildergalerien inklusive Vorschaubilder anzeigen. Dies funktioniert in Ihren Artikeln, auf Ihren Seiten oder sogar direkt in Ihren Template-Dateien. Beim Gallery Shortcode stehen Ihnen auch verschiedene Einstellungen zur Verfügung. Sie können unter anderem die Größe der Vorschaubilder (Thumbnails) einstellen, die Anzahl der Spalten wählen und bestimmte Bilder aus den Galerien ausschließen. Die Audio und Video Shortcodes funktionieren wie der Gallery Shortcode. Mit den Makros können Sie Bilder und Audio-Dateien in Ihren Blog einbinden und müssen dafür nicht extra ein Plugin verwenden. Generell können Sie auch selber Shortcodes schreiben. Möchten Sie die Makros nicht nur in Beiträgen, sondern auch in Ihrem Theme verwenden, dann müssen Sie den Shortcode zuerst in der “functions.php” definieren.

Durch das Plugin WordPress Shortcodes erhalten Sie 26 zusätzliche Shortcodes. Das Plugin ist kostenlos und Sie finden es über das offizielle Plugin-Verzeichnis von WordPress. Unter den Shortcodes befinden sich Makros für Listen, Buttons, SEO-freundliche Tabs, Boxen und Accordions. Besonders nützlich ist der integrierte Editor. Mit diesem können Sie aus Ihren eigenen Ideen neue Shortcodes erstellen. Noch komfortabler geht das Erstellen von eigenen Shortcodes mit dem Plugin Shortcoder. Der visuelle Editor ist kostenlos und lässt sich einfach verwenden. Sie können Makros mit HTML. JavaScript und anderen Snippets erstellen.

Hilfreiche Tastaturkürzel für WordPress

Wie bei jedem anderen Computerprogramm sparen Ihnen Tastaturkürzel (Shortcuts) auch bei WordPress Zeit und Arbeit. Zu den wichtigsten Tastaturkürzeln von WordPress gehören folgende Shortcuts:

  • “Alt + Shift + A” Link einfügen
  • “Alt + Shift + M” Bild einfügen
  • “Alt + Shift + U” Liste einfügen
  • “Alt + Shift + Z” Zitat einfügen
  • “Alt + Shift + N” Rechtschreibprüfung aktivieren
  • “Alt + Shift + G” wechseln zur Vollansicht
  • “Alt + Shift + E” wechseln zum HTML-Editor
  • “Alt + Shift + T” more-tag setzen

Nützliche SEO-Plugins für WordPress

Die meisten Blogger möchten einfach nur dem Bloggen nachgehen und sich nicht mit der SEO-Thematik beschäftigen. Die hochwertigen Inhalte bringen Ihnen nur wenig, wenn Sie nicht von Besuchern gefunden werden. Deshalb ist eine Suchmaschinen-Optimierung auf jeden Fall Pflicht. Sie ist die wichtigste Grundlage für gute Besucherzahlen und einen hohen Traffic. WordPress ist bereits grundlegend für Suchmaschinen optimiert. Es gibt aber noch einige Verbesserungen, die Sie in Ihrem Blog durchführen sollten. Das All in One SEO Pack gehört zu den bekanntesten SEO-Plugins. Es eignet sich besonders gut für Anfänger, da alle sinnvollen Grundeinstellungen bereits getätigt sind. Das Plugin optimiert Ihre Seitennavigation, schützt Sie vor Duplicate Content und liefert Ihnen automatische Vorgaben für die Meta-Tags und den Titel. Diese können Sie alternativ auch manuell vornehmen.

Haben Sie Bilder in Ihrem Blog, dann sollten Sie das SEO Optimized Images Plugin verwenden. Dieses führt bei Ihren Bildern automatisch eine SEO-Optimierung durch und erzeugt zu jedem Bild die passenden TITLE- und ALT-Attribute. Headspace 2 ist eine sehr umfangreiche SEO-Lösung für WordPress. Das Plugin generiert die Meta-Angaben automatisch, es bindet den Code von Google Analytics und anderen Statistik-Tools ein und ermöglicht Ihnen separate Definitionen von Beschreibungen und RSS-Namen. Durch Mass Editing können Sie die Meta-Daten von Ihren Artikeln sehr schnell editieren. Diese SEO-Plugins nehmen Ihnen sehr viel Arbeit ab und machen Ihren Blog suchmaschinenfreundlich.

Diese Plugins steigern Ihre Produktivität

Die Funktionalität von WordPress kann durch verschiedene Plugins ohne Probleme erweitert werden. Auf der offiziellen Webseite finden Sie über 40.000 Plugins. Diese können Sie über das Backend von WordPress installieren. Natürlich eignet sich nicht jedes Plugin für jeden Blogger und durch die große Anzahl werden viele nützliche Plugins nur schwer entdeckt. Es gibt einige wichtige Plugins, die Sie in Ihrem Blog auf jeden Fall verwenden sollten.

Die Ladezeiten Ihres Blogs spielen für Ihre Leser eine wichtige Rolle. Diese können Sie mit den beiden kostenlosen Plugins Zen Cache und Cachify verringern. Zen Cache ist einfach konfigurierbar und erhöht die Geschwindigkeit von Ihrem Blog. Cachify speichert Ihre Seiten in einer statischen Form und senkt dadurch die Ladezeiten von Ihrem Blog erheblich. Nutzen Sie mehrere Blogs, dann bedeutet dies für Sie sehr viel Arbeit. Diese können Sie mit dem Plugin ManageWP drastisch senken. Das Plugin führt alle wichtigen Informationen Ihrer einzelnen Blogs zusammen. Zusätzlich können Sie das Dashboard von ManageWP mit weiteren Features ausstatten. Besonders nützlich sind zum Beispiel die Google-Analytics-Integration, regelmäßige Backups und das SEO.

Ansprechende Responsive Designs für WordPress Blogs

Immer mehr Internetbenutzer verwenden Smartphones und Tablet-PCs zum Surfen. Durch die neuen Nutzungsgewohnheiten haben sich auch die Anforderungen an Webseiten verändert. Entweder werden die Webseiten zusätzlich für mobile Endgeräte optimiert oder es kommt ein modernes Responsive Design zum Einsatz. Damit Ihr WordPress-Blog auf allen Plattformen gleich aussieht und sich ohne Einschränkungen benutzten lässt, müssen Sie Ihre Seite entsprechend optimieren. WordPress bietet Ihnen zu diesem Zweck einige kostenlose Themes an. Diese finden Sie im offiziellen Theme-Verzeichnis. Suchen Sie dort einfach nach Funktionen und geben Sie als Filter “Für Barrierefreiheit geeignet” ein.

  • Minimal Artist (für Fotografen-Blogs geeignet)
  • Twenty Fifteen (vielseitig einsetzbares Standard-Theme)
  • Libretto (für Texter geeignet)
  • Polymer (Material Design)
  • Receptar (auffälliges Layout)

Alle Designs besitzen ein flexibles Layout. Dieses passt sich automatisch an die Displaygröße von Computern, Tablets und Smartphones an. Mit einem solchen Design stellen Sie sicher, dass Ihre Besucher Ihre Seiten auf jedem Endgerät nutzen können. Im Vergleich zur manuellen Erstellung eines Responsive Designs sparen Ihnen die barrierefreien Themes sehr viel Arbeit.

Die WordPress-Hilfsmittel erleichtern die tägliche Blog-Arbeit

Ein individueller sowie ansprechender Blog ist mit der Software WordPress schnell erstellt. Jetzt beginnt aber erst Ihre tägliche Arbeit. Damit Ihr Blog bekannt und beliebt wird, müssen Sie ihn für Suchmaschinen optimieren und regelmäßig neue Inhalte verfassen. Sie müssen Ihren Blog stets weiterentwickeln und dazu die nötige Zeit aufbringen. Zum Glück bietet Ihnen WordPress zahlreiche Hilfsmittel in Form von internen Funktionen und Plugins. Nehmen Sie sich genügend Zeit, um alle relevanten Hilfsmittel auszuprobieren. Installieren Sie zudem auch alle Plugins, die Ihnen bei der Arbeit mit Ihrem Blog weiterhelfen können. Die meisten Plugins sind kostenlos und schnell über das Backend installiert. Veröffentlichen Sie regelmäßig neue Inhalte und optimieren Sie Ihre Seiten. Von unterwegs aus können Sie natürlich auch bloggen. Für iOS- und Android-Geräte gibt es in den offiziellen Stores eine kostenlose WordPress-App.